Unser Leitbild
Wir wollen mit unserer Arbeit eine Antwort auf die Notlagen psychisch kranker Menschen geben. Wir zeigen ihnen, dass sie mit ihren individuellen Problemen nicht allein sind und Veränderungen in der Lebenssituation möglich und praktisch umsetzbar sind.
Das Sein des Einzelnen oder der Welt um uns herum wird als LABYRINTH verstanden. Dieses stellt eine Vielfalt von Wegen, Möglichkeiten, Verirrungen, Schwierigkeiten, Krisen, Auffassungen von Zufriedenheit, Glück und Unglück dar. Die Begegnungen in der Einrichtung sollen Besucher anregen, eigene Wege in Frage zu stellen, nach neuen Wegen zu suchen und daran zu wachsen.
Unsere Arbeit ist von folgenden Werten und Motivationen geprägt:
- Wir unterstützen psychisch kranke Menschen, indem wir Ihnen unsere Zuwendung, Begleitung, Beratung und Unterstützung zukommen lassen. Diese Unterstützung wird jedem Hilfesuchendem zuteil, egal welcher Konfession er angehört oder welche Weltanschauung er vertritt.
- Jeder Mensch besitzt eine einzigartige Würde. Das bedeutet für uns, dass wir jedem Besucher in seiner Einzigartigkeit mit Wertschätzung und Respekt begegnen. Wir verstehen unsere Arbeit als eine Form tätiger Nächstenliebe.
- Da psychisch kranke Menschen gerade in Phasen der Krankheit oft Schwierigkeiten haben, Hilfebedarfe anzusprechen und sich für Ihre eigenen Rechte einzusetzen, betrachten wir es als unsere Aufgabe, Prozesse der Ausgrenzung und Benachteiligung offen im gesellschaftlichen Kontext anzusprechen und die Besucher zu ermutigen, dies auch selber zu tun.
- Wir setzen uns mit unserer Arbeit dafür ein, dass psychisch kranken Menschen Solidarität und Toleranz, auch für manchmal befremdlich anmutende Verhaltensweisen entgegengebracht werden.
- Wir achten die religiöse bzw. die weltanschauliche Überzeugung jedes einzelnen Besuchers. In unserem Team und in unserer Einrichtung herrscht dahingehend Offenheit und eine einladende Atmosphäre, über solche Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen. Besucher, die sich dem christlichen Glauben öffnen und den Wunsch haben, in eine Gemeinde integriert zu werden bzw. die sich eine seelsorgerliche Begleitung wünschen, werden in diesen Bemühungen durch alle Mitarbeiter aktiv unterstützt.
"Im Labyrinth verliert man sich nicht
Im Labyrinth findet man sich
Im Labyrinth begegnet man sich"
nach Anna Eisele
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